In Rekordzeit realisiert: Flexible Kunststoffteile-Lackierung für Automotive-Bereich

Blick in die neue Anlage: Nur knapp drei Monate dauerte der Aufbau der modernen Lackieranlage für Kunststoffteile für den Automotive-Bereich.
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Anfang des Jahres verlegte die Geiß GmbH ihren Hauptsitz nach Monzingen im Nahetal. Nur knapp drei Monate blieben den Beteiligten für den Aufbau einer modernen Lackieranlage für Kunststoffteile für den Automotive-Bereich. Entstanden ist in Rekordzeit eine überaus flexible Anlage mit drei Lackierkabinen inklusive moderner Roboterlackierung. Hier erfolgen hochwertige Lackierungen von Kunststoffbauteilen für Mercedes AMG, Audi und Co. Das Unternehmen betreibt bereits zwei Standorte in der Region, weshalb Monzingen für Geschäftsführer und Inhaber Thomas Geiß eine konsequente Wahl war. Für den Standort sprachen zudem im Vergleich zum Rhein-Main-Gebiet moderate Preise für Gewerbeimmobilien sowie eine für die Bedürfnisse des Unternehmens ideale Infrastruktur. Neben modernen Büroflächen entstand in einer 2200 Quadratmeter großen Halle – die von einem Hersteller von Industrieverpackungen und Kunststofffässer übernommen wurde – eine hochflexible Lackieranlage mit drei Roboter-Kabinen.

Die Anlage entstand in Kooperation zwischen Rippert und b+m. Rippert lieferte dabei die Anlagen- und Verfahrenstechnik, während b+m die Farbversorgung sowie die Lackierroboter verantwortete. Die drei Lackierkabinen – in der Regel für Grundierung, Basislack und Decklack ausgelegt – werden jeweils von einer Vorbereitungskabine und einem Trockner flankiert. Zusätzlich stehen eine Waschkabine und zwei weitere Vorbereitungsräume, einmal für die Rohteile und einmal für grundierte Teile, zur Verfügung. Im Endkontrollbereich befinden sich nochmals zwei Kabinen für Politur und Endabnahme. Nach einer 3-wöchigen Anlaufphase im 1-Schicht-Betrieb läuft die Anlage mittlerweile voll im 2-Schicht-Betrieb.

Autor(en): fb

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