Votteler investiert in RIM-Technikum

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Um die Entwicklung von RIM-Lacklösungen für bestehende und neue Anwendungen und Märkte zu forcieren, investierte die Votteler Lackfabrik in eine weitere PUR RIM-Hochdruckanlage. Mit der neuen Anlage lassen sich auch 4K-Anwendungen darstellen. Darüber hinaus ermöglicht sie Versuche im Automatik- und freien Verguss, bei denen selbst kleinste Mengen an Farbe, unterschiedlichen Polyolen oder Additiven zudosiert werden können. Mit der Reaction Injection Moulding (RIM)-Technologie lassen sich Kunststoff- und Compositebauteile während des Spritzgießprozesses im One-Shot-Verfahren hochwertig und besonders wirtschaftlich beschichten. In dieser Technologie, die derzeit hauptsächlich von der Automobilindustrie für die die Herstellung von Interieur- und Exterieur-Serienteilen genutzt wird, zählt sich die Votteler Lackfabrik zu den Innovationstreibern für RIM-Lacke. Diese Position unterstreicht das Unternehmen durch den Ausbau seines Technikums mit einer neuen RIM-Hochdruckanlage für die schnellere und individuellere Entwicklung anwendungsspezifischer, lösemittelfreier Puriflow-Lacke auf Polyurethanbasis. Damit stehen zwei Hochdruck- und eine Niederdruckanlage für Versuche zur Verfügung. Die RIM-Beschichtungsanlage ist für unterschiedliche Gieß- und Sprühanwendungen ausgelegt. Ausgestattet ist die Hochdruckanlage mit einem 1.200 x 1.100 mm großen Werkzeugträger. Dies ermöglicht, Tests mit entsprechend großen Kundenwerkzeugen durchzuführen. 

Bild: Die zweite PUR RIM-Hochdruckbeschichtungsanlage für unterschiedliche Gieß- und Sprühanwendungen sowie den freien Verguss eröffnet bei der Weiterentwicklung der RIM-Technologie völlig neue Möglichkeiten.

Autor(en): Ke

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