Teknos kooperiert mit Paboco – Beschichtung für recycelbare Papierflaschen

Die recycelbare Papierflasche ist für Getränke sowie für Flüssigkeiten der Kosmetikindustrie gedacht.
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Sowohl in der Verpackungs- als auch in der Lebensmittelindustrie findet ein tiefgreifender Wandel statt. Verbraucher und Verpackungsindustrie suchen nach nachhaltigeren, recycelbaren Lösungen und Alternativen, um herkömmliche Kunststoffverpackungen zu ersetzen oder zu reduzieren. Der Lackhersteller Teknos, ein finnisches Unternehmen für Beschichtungsprodukte in Familienbesitz, reagiert auf diesen Bedarf und entwickelt Barrierebeschichtungen für die Lebensmittelverpackungsindustrie. Als Teil der sogenannten Papierflaschen-Community Paboco, die eine Gruppe von weltweit führenden Marken und Experten für Material, Design und Technologie vereint, trägt Teknos zur Entwicklung einer biobasierenden und recycelbaren Papierflasche bei. Die Papierflaschentechnologie ist für Getränke sowohl mit als auch ohne Kohlensäure sowie für Flüssigkeiten der Kosmetikindustrie gedacht. „Wir verfügen über langjährige Erfahrung in der Entwicklung von funktionalen Beschichtungen für verschiedene Oberflächen und Materialien. Dieses Wissen soll auch in anderen Anwendungsgebieten als der traditionellen Lackierung eingesetzt werden. Papier und Karton, die für Lebensmittelverpackungen verwendet werden, sind üblicherweise mit einer dünnen Plastikfolie beschichtet. Es gibt jedoch eine Alternative: wasserbasierende Dispersionen, die verhindern, dass Wasser oder Fett in das Papier eindringt. Sie eignen sich somit ideal für Lebensmittelverpackungen“, erklärt Tuomas Aspiala, Group Commercial Manager bei Teknos. Heute wird die Papierflasche der ersten Generation aus nachhaltigem Papiermaterial in Kombination mit der vorhandenen Barrieretechnologie hergestellt. Der nächste Schritt ist der Übergang zu einer umfassenden Flaschenlösung für die Kreislaufwirtschaft, bei der eine biobasierende Barriere zum Einsatz kommt. Langfristig soll es eine vollständig biobasierende Papierflasche geben.

Autor(en): Ke

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