Saubere Grundlage für individuelle Lackierprozesse

Auf einer Gesamtlänge von fast 30 Metern reinigt jede der drei Durchlaufanlagen Backofenkomponenten mit einem Gesamtdurchsatz von circa 1,6 Millionen pro Jahr.
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Um Bauteile optimal auf nachfolgende Lackierprozesse vorzubereiten, sind individuelle Anlagenkonzepte gefragt. So reinigt ein großer europäischer Hersteller von Hausgeräten verschiedene Backofenkomponenten vor dem Emaillierungsprozess mit insgesamt drei neu installierten Durchlaufanlagen (YukonDAH) von BvL in Kombination mit einem bauseitig vorhandenen Hängeförderersystem. In jeweils einer der fast 30 Meter langen Anlagen wird ein Gesamtdurchsatz von circa 1,6 Millionen gereinigten Backofenkomponenten pro Jahr ermöglicht.
Für ein anderes metallverarbeitendes Unternehmen werden zur Vorbereitung auf die nachfolgende Lackierung Planetengetriebe, Drehwerke und Winden mit einer Taktanlage (PacificDTH) gereinigt und phosphatiert, nachfolgend gespült und im Umluftverfahren getrocknet. Angebunden an das kundenseitige Hängeförderersystem durchfahren die Bauteile die Anlage. Die beiden oszillierenden Spezialdüsensysteme, die mit dem Wasch- und Spültank separat verbunden sind, gewährleisten innerhalb derselben Kammer zuverlässige Reinigungsergebnisse und Oberflächeneigenschaften. Die Großanlage ermöglicht die Behandlung großvolumiger Bauteile mit einer Kantenlänge von bis zu drei Metern.

Vorausschauende Wartung und Rückverfolgbarkeit dank Sensortechnik

Bei den beschriebenen Anlagen sichert eine spezielle Sensortechnik (Libelle) eine dauerhafte Überwachung des Reinigungsmediums und reduziert so den Wartungsaufwand. Die standardmäßige Ausstattung mit der Libelle Fluid Control in jeder Reinigungsanlage von BvL misst kontinuierlich den Verschmutzungsgrad der Reinigungsflüssigkeit. Hierdurch kann der Anwender auf Veränderungen der Badverschmutzung reagieren, um eine konstante Bauteilsauberkeit zu gewährleisten.
Die drei Yukon-Anlagen sind zusätzlich mit der Libelle Oil Control und der Libelle Cleaner Control ausgestattet. Hier bestimmt der Sensor den Öl- beziehungsweise Reinigeranteil in der Reinigungsflüssigkeit, so dass die entsprechend notwendigen Anpassungen zur Badoptimierung unmittelbar erkennbar sind. Mit der ebenfalls angeschlossenen Libelle Data Control werden die Daten kontinuierlich erfasst und ausgewertet. Auf diese Weise ist sogar eine lange Rückverfolgbarkeit der Badqualität von mehr als drei Jahren gegeben.

 Der komplette Beitrag ist in der April-Ausgabe von JOT erschienen.

Autor(en): BvL

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