Right° und Dürr berechnen Klimawirkung von Lackieranlagen für Automobilindustrie

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Das Climate-Tech-Unternehmen Right° und der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr arbeiten gemeinsam an der Berechnung der Klimawirkung von Lackieranlagen für die Automobilindustrie. Ziel ist es, den Klimaeffekt des Lackierens als Grad-Celsius-Zahl auszudrücken. "Damit können wir unsere Kunden noch besser bei der Erreichung ihrer individuellen Klimaziele unterstützen", sagt Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG.

Das X-Degree Compatibility (XDC)-Modell von Right° berechnet die Klimawirkung einer wirtschaftlichen Einheit, zum Beispiel eines Unternehmens oder einer Fabrik. Das Ergebnis wird wissenschaftsbasiert und zugleich einfach verständlich in Grad Celsius ausgedrückt.

Nachdem in einem Vorprojekt der Berechnungsansatz entwickelt wurde, soll dieser nun in der Praxis angewandt werden. Dazu entwickelt Right° den Prototyp einer Software, mit der Dürr die Berechnungen seinen Kunden anschaulich und transparent zur Verfügung stellen kann. Außerdem werden derzeit die Gradzahlen für unterschiedliche Lackierkonzepte berechnet, um Vergleiche zu ermöglichen.

"Wenn wir die Gradzahl einer einzelnen Technologie berechnen können, ermöglichen wir es den Käufern, den Klimaeffekt ihrer Investition zu verstehen. Dadurch können Investitionsentscheidungen gezielt mit Blick auf ihren Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel getroffen werden. Und das wiederum ist die Voraussetzung dafür, dass mehr Kapital effektiv in die Klimatransition fließt", sagt Hannah Helmke, Co-Gründerin und Geschäftsführerin von Right°. Die Ergebnisse des Projekts werden im 4. Quartal 2024 erwartet.

Autor(en): mak

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