Neues Verfahren zur Oberflächen-Veredelung von 3D-Druck-Teilen

Blick in die 700 x 380 x 580 Millimeter großen Prozesskammern.
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Mit einer neuen Finishing-Technologie lassen sich Oberflächen von Kunststoff-Formteilen aus dem 3D-Printing veredeln. Das vollautomatisierte Verfahren (FKM smooth) zielt primär auf das homogene Glätten und Versiegeln ab. Da es sich sehr genau steuern lässt, kann es allerdings auch für die Herstellung vieler anderer Oberflächen-Qualitäten genutzt werden.
Mit dem von dem 3D-Printing-Spezialisten FKM entwickelten Verfahren lassen sich Oberflächen auf Hochglanz bringen, glätten, egalisieren, mattieren, versiegeln und schützen sowie hinsichtlich ihrer Hygienefreundlichkeit, ihrer Permeabilität, ihrer Lebensmittelkonformität und ihrer mechanischen Festigkeit optimieren und das gleichmäßig und vollständig. Das gilt selbst für alle innenliegende Strukturen sowie Bereiche, die für konventionelle Bearbeitungstechniken wie Schleifen oder Trowalisieren nicht erreichbar sind. Daher eignet sich das neue Verfahren auch für besonders anspruchsvolle Funktionsbauteile mit sehr komplexen und filigranen Geometrien. FKM betreibt die neue Finishing-Technologie vollautomatisiert in seiner Lasersinter-Fabrik im oberhessischen Biedenkopf. Die Prozesskammern sind 700 x 380 x 580 mm groß. Dem Verfahren liegt ein thermochemischer Prozess zugrunde, der keinen Einfluss auf die Maßhaltigkeit der Bauteile hat und sich sehr präzise regeln lässt. Das Verfahren lässt sich für alle Polymer-Werkstoffe anwenden, die auch sonst beim Lasersintern zum Einsatz kommen.

Autor(en): Ke

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