Neue Pulverbeschichtung bei Helling & Neuhaus

Mit einer Hallenerweiterung auf etwa 3200 Quadratmeter wurde Platz für die neue Pulveranlage am Standort von Helling & Neuhaus in Gütersloh geschaffen.
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Neben Feuerverzinkung und Gitterrostfertigung bietet Helling & Neuhaus, ein Unternehmen der Seppeler Gruppe, seit Jahresbeginn 2020 eine ausgeweitete Kompetenz im Bereich Pulverbeschichtung an. "Wir sind damit in der Lage einen umfassenden Korrosionsschutz aus einer Hand anbieten zu können", so Frank Sommer, Geschäftsbereichsleiter Feuerverzinkung und Beschichtung von Helling & Neuhaus. Durch den Bau einer Hallenerweiterung auf einer Fläche von circa 3200 Quadratmeter wurde ausreichend Platz für die neue Pulveranlange geschaffen. Auf Basis einer umfangreichen Detailplanung und dem neuen Hallenlayout wurde besonderes Augenmerk auf eine zukunftssichere und umweltfreundliche Vorbehandlungstechnologie gelegt. Die Entscheidung fiel auf eine nasschemische Vorbehandlung durch Zinkphosphatierung und chromfreie Nanopassivierung. Hierdurch ist es möglich, Schwarzstahl, feuerverzinkten oder sendzimir verzinkten Stahl sowie Aluminium entsprechend der Qualitätsvorgaben des Dienstleisters zu beschichten. Bauteilgrößen von bis zu 7000 (L) x 2300 Millimeter (H) x 1200 mm (B) und mit einem Gewicht von bis zu 1000 Kilogramm können in der neuen Anlage beschichtet werden. Power + Free-Fördertechnik transportiert die Teile durch die gesamte Anlage. Die Vorbehandlung umfasst fünf Kammern mit neun Zonen, hinzu kommen ein Abtropf- und Maskierplatz. Durch die Programmsteuerung der Traversen erhalten die Aufträge bereits bei der Aufhängung die Vorgabe für die Beschichtung in der Automatikkabine von Gema. Hier wird in Verbindung mit der CM40 Steuerung ein sehr hoher Automationsgrad erreicht. Auch die Handpulverkabine ist mit Geräten von Gema ausgestattet. "Jetzt können auch neue Zielgruppen aus den Bereichen Maschinenbau oder im Innenbereich verbaute Metallbaukomponenten angesprochen werden", so Frank Sommer zu den erweiterten vertrieblichen Möglichkeiten nach Start der neuen Anlage.

Autor(en): Ke

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