Längere Topfzeit – große Wirkung

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Der Härter gibt 2K-Lacksystemen die nötige Widerstandsfähigkeit, um Wind und Wetter sowie Stößen und Kratzern zu trotzen. Zudem verleiht er ihnen eine hohe Creme- und Fettbeständigkeit. Neben den zahlreichen Vorteilen in der Oberflächenqualität besitzen 2K-Lacksysteme jedoch auch eine wesentliche Einschränkung: die Topfzeit. Das Zeitfenster, in dem sich der Lack verarbeiten lässt, beträgt bei hochwertigen Härtern oft nur zwei Stunden oder noch weniger. Mit einer neuen Härter-Technologie sorgt die Forschung & Entwicklung des österreichischen Lackherstellers Adler für einen Fortschritt in der Fenster- und Haustürenbeschichtung. Mit dem neuen Härter lässt sich eine höhere Flexibilität und Vielseitigkeit im Verarbeitungsprozess erzielen. Bei einer Topfzeit von mindestens acht Stunden können 2K-Lacksysteme einen vollen Arbeitstag lang verarbeitet werden. Da der Lack nicht geliert, kann er risikofrei auch auf allen gängigen 1K-Beschichtungsanlagen eingesetzt werden, ohne das sich Lackreste in der Anlage festsetzen. Darüber hinaus lässt sich die Beschichtung problemlos Schleifen und hat einen sehr guten Verlauf. Und weil der Härter mit einer Isocyanat-freien Rezeptur hergestellt wird, ist er besonders sicher und gut zu verarbeiten.

Neue Perspektiven für die Lackverarbeitung

Der neue Härter mit dem Namen Aqua-Hardener Pro sorgt – laut Hersteller – für eine besonders hohe Brillanz, eine schöne Porenzeichnung sowie für die chemische und mechanische Beständigkeit und Härte. Dauerelastizität und Nasshaftung sollen besser als bei vergleichbaren Produkten sein. In einem ersten Schritt sieht Adler den AquaHardener Pro für das bewährte Aquawood-Fenster- und Haustürenbeschichtungssystem vor. Daneben kann er auch mit Adler Polycolor 2K SQ für die Beschichtung von PVC- oder Alu-Fenstern eingesetzt werden. Aber dabei soll es nicht bleiben: Die spezielle Rezeptur des neuen Härters eröffnet neue Perspektiven für die Weiterentwicklung des 2K-Sortiments.

Der komplette Beitrag ist in der JOT 08/2021 erschienen.

Autor(en): Claudia M. Berghofer, ADLER-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG

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