Haifischhautlack besteht Praxistext auf Windenergieanlagen

Automatisierter Auftrag des Riblets-Lacks auf Rotorblättern.
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Innerhalb des EU-Projekts Riblet4Wind soll die Aerodynamik von Windkraftflügeln effizienter gestaltet werden. Ein Ansatz dabei war, den Luftwiderstand zu verringern. Im  Flugzeugbau wurde gezeigt, dass die am Fraunhofer IFAM entwickelte funktionelle Beschichtung mit mikroskopisch kleinen Rillen – Riblet-Lack genannt – den Luftwiderstand reduziert und Treibstoff einspart. Dieses Know-how haben sich die Wissenschaftler zunutze gemacht und die Technologie an Rotorblätter einer Windkraftanlage angepasst. Die Tests unter realen Bedingungen ergaben vielversprechende Ergebnisse. Das Projekt hat den Nachweis erbracht, dass eine Riblet-strukturierte Beschichtung automatisiert auf Windenergie-Rotorblätter aufgebracht werden kann und zu einer Verbesserung der Leistungscharakteristik führt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Technologie in den nächsten Jahren zur industriellen Reife gebracht wird und eine flächendeckende Anwendung findet. Ein sinnvoller nächster Schritt wäre die Demonstration auf einer dem heutigen Standard entsprechenden Anlage, um das wirtschaftliche Potenzial dieser Technologie weiter quantifizieren zu können.

Autor(en): Ke

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