Erfolgreicher Neuanfang nach Brand

Auf einer Grundfläche von 31 Metern Länge und sieben Metern Breite entstand eine zweireihige Anlage mit zwei Querumsetzern und insgesamt 49 Einzelstationen.
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Am Neujahrstag 2018 kam es bei der Knoblauch Galvanotechnik in Geislingen/Steige zu einem Feuerschaden. In den Vormittagsstunden des Feiertags war aufgrund eines technischen Defekts an einer Heizung ein Brand im Obergeschoss des Betriebs aufgetreten, der durch die örtliche Feuerwehr allerdings rasch gelöscht werden konnte. Auch wenn die Anlage zur galvanischen Verzinkung vollständig zerstört wurde, blieben alle weiteren Anlagen zur Oberflächenbehandlung im gesamten Erdgeschossbereich funktionstüchtig. Menschen oder Umwelt wurden nicht geschädigt, allerdings entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa drei Millionen Euro. Siegfried Knoblauch, Eigentümer des Unternehmens, entschied, die beschädigte Fertigung wieder aufzubauen. Zusammen mit der Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG wurden die Planungen einer neuen Anlage in Angriff genommen. Am Tag des Vertragsabschlusses starb Siegfried Knoblauch. Seine Frau Petra Knoblauch und sein Sohn Manuel Knoblauch entschieden, das Unternehmen nach den Plänen von Siegfried Knoblauch fortzuführen. Am 13. Dezember 2018 ging die neue Galvanikanlage in Betrieb. Auf einer Grundfläche von 31 Metern Länge und sieben Metern Breite wurde eine zweireihige Anlage mit zwei Querumsetzern und insgesamt 49 Einzelstationen aufgebaut. Die Anlage ist derzeit für die Beschichtung mit Zink-Nickel und zwei unterschiedlichen Passivierungen sowie zwei unterschiedlichen Versiegelungen ausgerüstet. Die Anlage ist sowohl für die Trommelbeschichtung als auch für die Gestellbeschichtung geeignet.

Autor(en): Ke

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