Dörken positioniert sich als zentrale Anlaufstelle

Die Dörken MKS-Systeme GmbH & Co. KG, Herdecke, wird in Zukunft als zentraler Ansprechpartner für alle am Prozess Beteiligten fungieren. Die Chrom(VI)-freien Zinklamellensysteme bestehen in aller Regel aus einem Basecoat und einem Topcoat und werden vor allem auf Verbindungselementen für den Automobilbau eingesetzt. Die Automobilunternehmen suchen dabei den Schulterschluss zu Dörken, um gemeinsame Systemlösungen zu entwickeln und voranzutreiben. Ab Januar 2011 wird im Rahmen einer neuen Organisationsstruktur des Unternehmens die Abteilung "Quality Development" unter der Leitung von Michael Stähler ihre Arbeit aufnehmen. Ihre Aufgabe ist es, den gesamten Prozess nach der Lackherstellung über den Beschichtungsvorgang bis hin zur Anlieferung der Teile beim OEM zu verfolgen, zu kontrollieren und zu optimieren. Die neue Abteilung übernimmt damit eine Schnittstellenfunktion zwischen Teilehersteller, Beschichter und Endanwender. Darüber hinaus sollen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schraubenverband bestehende Analysemethoden und Spezifikationen weiterentwickelt werden.
Die Kontrolle der Beschichtungsqualität war in der Vergangenheit Kernaufgabe der europäischen Qualitätsgemeinschaft Qualicor. In Zukunft werden alle Lizenznehmer der Dörken MKS-Systeme einmal pro Jahr vom Unternehmen selbst auditiert. Zusätzlich wird das ifo Institut für Oberflächentechnik GmbH eine neutrale zweite Prüfung durchführen. "Der gemeinsam formulierte Qualitätsanspruch im Premiumbereich ist dabei das Mindestniveau eines jeden MKS-Beschichters", so Dr. Martin Welp, Geschäftsführer der Dörken MKS-Systeme.

Autor(en): Ke

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