Autarkes Prozesskontrollsystem für Strahlanlagen

Das Kontrollsystem wird mit Strahlmittel befüllt und versorgt die Strahlanlage automatisch mit Strahlmittel.
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Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „Strahlen 4.0“ wurde ein autarkes Prozesskontrollsystem entwickelt, das Strahlanlagen mit der restlichen Wertschöpfung vernetzt. Das entwickelte abrasive Prozesskontrollsystem (Abrassive Process Control-System, APCon) ist eine autarke Vorrichtung, die an Schleuderradanlagen angeschlossen werden kann, und mittels Sensorik verschiedene Prozessparameter des Strahlprozesses aufzeichnet und überwacht. Bestehend aus einer Recheneinheit und einem Nachsetzbunker wird das Gerät mit Strahlmittel befüllt und übernimmt in der Folge automatisch die Versorgung der Strahlanlage mit Strahlmittel. Die Sensoren zeichnen beispielsweise den Nutzungsgrad der Anlage sowie den Strahlmittel- oder Energieverbrauch auf und machen den Mitarbeitern die aufbereiteten Daten zugänglich. Das System wird gegenwärtig bei zehn Unternehmen auf seine Praxistauglichkeit hin validiert und an die realen Bedürfnisse der Kunden bis hin zur Marktreife angepasst. Das APCon-System bietet nicht nur die Möglichkeit zur kontinuierlichen Überwachung der Performance im Strahlprozess, es soll künftig auch zur automatisierten, lückenlosen Dokumentation der relevanten Prozessparameter in der Lage sein.

(fb)

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