Auszeichnung für neue KTL-Technologie

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Die Metallveredelungswerk Sulz GmbH aus Sulz am Neckar hat am 28. November 2017 in Stuttgart den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg erhalten. Der Dienstleister konnte mit seiner neuen Beschichtungsanlage und dem gemeinsam mit der Dörken MKS-Systeme entwickelten KTL-Applikationsverfahren für den Delta-eLack das Preiskomitee überzeugen und schaffte es dabei in die Gruppe der "TOP 5". Bisher musste für den Beschichtungsvorgang jedes einzelne Bauteil auf ein Lackiergestell gehängt oder gespannt werden. Dies ist kosten- und zeitaufwendig, denn für das manuelle Aufhängen werden in Deutschland je nach Bauteilgeometrie zwischen 3 und 10 Cent pro Stück kalkuliert. Aufgrund der daraus resultierenden hohen Bestückungskosten kam bei Sulz KTL-Beschichtung als zusätzlicher Topcoat auf einem kathodischen Korrosionsschutz nicht mehr in Frage. Als wirtschaftliche Alternative hat Sulz in Kooperation mit Dörken MKS die KTL-Technologie 2.0 entwickelt, die es erstmals ermöglicht, zum Beispiel Stanzbiegeteile als Massenschüttgut in einer Lackiertrommel zu beschichten und dabei optisch wie korrosionstechnisch ebenso hochwertige Ergebnisse zu erzielen. Die KTL-Beschichtung (Delta-eLack) bietet eine tiefschwarze Optik sowie eine eingestellte Reibungszahl - unter anderem auf das VDA-Fenster (0,09 bis 0,14 µges). Kombiniert mit einem Zink- oder Zinklamellenbasecoat erzielt das Material einen leistungsfähigen kathodischen Korrosionsschutz.

Bild: Das neue Verfahren erlaubt es, zum Beispiel Stanzbiegeteile als Massenschüttgut in der Lackiertrommel zu beschichten und dabei optisch wie korrosionstechnisch ebenso hochwertige Ergebnisse zu erzielen wie bei Gestellware.

Autor(en): Ke

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